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07.08.2018 09:25

Digitalisierung bisher analoger Branchen

 

Benjamin Butscher ist Multi-Entrepreneur, Unternehmensberater, Speaker und Investor. Er baute verschiedene Online- und Offline-Unternehmen auf, die alle von rapidem Wachstum gekennzeichnet sind. Nach einer klassischen Ausbildung und Meisterprüfung im Handwerk absolvierte er ein Studium der Betriebswirtschaftslehre in St. Gallen, Stuttgart und Berlin. Es folgte die Gründung einer eigenen Akademie mit dem Schwerpunkt, Teilnehmern den Weg zur finanziellen Freiheit ganzheitlich zu vermitteln. Es ist alles eine Frage der Strategie: Wie kann ich mich auf Erfolg programmieren und welche Möglichkeiten habe ich sowohl privat als auch mit meiner Firma zu wachsen? Diese Fragen begleiten Benjamin Butscher bereits langjährig und er möchte mit der Akademie nun verschiedene Wege vermitteln, wie jeder seinen größtmöglichen persönlichen Erfolg erreichen kann.

Digitalisierung ist in aller Munde! Doch nicht in allen Köpfen! Das muss auch nicht sein.

Digitalisierung ist noch nicht in allen Entscheidungsträgerhirnen! Das gibt zu bedenken!

Digitalisierung im deutschen Mittelstand sei stark ausbaufähig. Das ist die nüchterne Feststellung einer Studie, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH im Auftrag der KfW Bankengruppe durchgeführt haben. Nur ein Fünftel der mittelständischen Unternehmen hätte mit der digitalen Vernetzung von Produkten und Dienstleistungen überhaupt begonnen.

„Sollten wir nicht auch bei dieser Digitalisierung mitmachen?“
„Wie tun wir das eigentlich konkret?“

Zwischen solchen naiv gestellten Fragen klaffen die eigentlichen Probleme auf. Gut gemeinte Fragen zur konkreten Vorgehensweise, zu den Verhältnissen zwischen Chancen und Risiken der Digitalisierung, Fragen nach der geeigneten Software, zu den passenden Beratern, nach den besten Projektleitern und zu den eigentlichen Zielen – hinter diesen mal laut und mal leise gestellten Fragen versteckt sich der Aktionismus ganzer Führungsteams, der manches Mal aus der Verzweiflung sich speist.

Ganze Branchen werden getrieben und aufgerieben von Start-up-Unternehmen, die so cool wie ungeniert zu den Etabliertesten in einen Wettbewerb treten. Der digitale David fordert den analogen Goliath häufig nicht heraus. Er erledigt ihn einfach … „gnadenlos disrupted“. - „By accident?“ – „NO! By strategy!“

Während die Mühlen der „Analogen“ unter dem Außendruck langsam zu mahlen beginnen, sind die „Volldigitalisierten“ bereits warmgelaufen. Wobei die Wärme aus Serverschränken und nicht aus Verbrennungsmotoren stammt.

Dieser Beitrag widmet sich nicht der Frage nach der Notwendigkeit der Digitalisierung. Die ist schon lange ausgemacht und unzählige Male beantwortet.
Hier soll es in aller gebotenen Kürze darum gehen, wie mit der digitalen Herausforderung in praktischer Weise umzugehen ist. Wobei Digitalisierung stets nur als ein Mittel und nie als ein Zweck, schon gar nicht als Selbstzweck gesehen wird.

„Disruption“ steht für die Veränderung etablierter Produkte und Geschäftsmodelle durch innovative Erneuerungen und Technologien. Die bisher geltenden Regeln, Strukturen und Geschäftsfelder haben mit einem Schlag keinen Bestand mehr. In hohem Tempo werden häufig gigantische Marktkapitalisierungen mobilisiert, die wiederum die Ausgangsbasis dafür bilden, den wie aus dem Nichts entstandenen Wettbewerbsvorteil, der häufig ein Netzwerk-Effekt ist, zu sichern und weiter auszubauen. Ein ungleicher Wettbewerb?

Plötzlich ist die Wertschöpfung nicht mehr von den klassischen Assets abhängig.
Plötzlich ist enorme Flexibilität bei minimaler Komplexität möglich.
Plötzlich lebt man mit seinen Kunden in einer neuen Welt, währenddessen die Disruptions-Verlierer hinterm Mond bleiben.

Abb. 1: Quelle: Internet: https://www.bullhorn.com/blog/2016/06/digital-disruption-consulting/

Ist dieser Zug schon abgefahren? Ist das Tempo der digital bewirkten „Störungen“ noch aufzuholen? Kann den Think Tanks, die im Silicon Valley stationiert sind, etwas Wirksames entgegengesetzt werden?

Darauf gibt es nur eine richtige Antwort: Aktives Handeln!

Kein Ende des Erfolgs für den, der weitermacht.

Als Elon Musk im Oktober 2002 seinen Anteil am Verkauf von PayPal von 165 Millionen US-Dollar erhielt, hätte er Privatier werden können. Stattdessen investierte er fast all sein Geld in die Gründung solcher Firmen wie SpaceX, SolarCity … und in Tesla. Ihm geht es nicht um kleine Verbesserungen. Elon Musk will ganze Märkte revolutionieren.

Tesla und der Solarmodulhersteller SolarCity sollen die Art verändern, wie Menschen Energie erzeugen und verbrauchen. Space X baut Raketen, die zunächst Satelliten und Versorgungspakete in die Erdumlaufbahn und später die Menschheit zum Mars bringen sollen. Dabei kämpft Musk gegen die Raumfahrt-Monopole von Staaten an und macht etablierten Riesenkonzernen aus dem Energie- und Automobilsektor (erfolgreich) Konkurrenz.

Sein Vermögen wird laut Forbes-Liste aktuell auf rund 21 Milliarden US-Dollar geschätzt. Sein Mut hat sich bezahlt gemacht.

Die Herausforderung besteht dabei insbesondere darin, solche Visionen greifbar zu machen und damit für die Menschheit im Allgemeinen und das Mitarbeiterteam im Speziellen die Komplexität zu minimieren. Seine extrem einfach gehaltene Vision kann in 4 Sätzen komprimiert werden:

  1. „Baue ein Sportauto
  2. Nutze das Geld, um ein erschwingliches Auto zu bauen
  3. Nutze dieses Geld wiederum, um ein noch erschwinglicheres Auto zu bauen
  4. Während die o.g. Dinge umgesetzt werden, sorgen wir noch dafür, dass wir null Emmissions-Optionen zur elektrischen Stromgewinnung anbieten.“

Natürlich ist der Druck von Außen enorm, ist das hämische Beäugen durch alle Wettbewerber groß. Doch im Vergleich zu meisten anderen Autohersteller trifft Tesla auf ein riesiges Marktpotential - auch und gerade durch den vielfach begangenen Regelbruch.

Nur wer groß denkt, wird Großes erreichen (können)!

Ein Unternehmen, das sich einem strategisch-praktischen Digitalisierungsansatz widmet, muss die Antworten auf solche Fragen finden:

„Was glauben wir damit schaffen zu können?“
„Was ist unsere Vision?“,“ Was sind lohnenswerte Ziele?“
„Wie programmieren wir uns auf Erfolg?“

Die einzig richtige Art, wie Digitalisierung zu beginnen ist, beginnt mir der analogen Festlegung, wie die Zukunft des Unternehmens auszusehen hat. Häufig wird dabei der Fehler gemacht, dass sich die Führungsteams eine digitale Zukunft des Unternehmens vorzustellen versuchen. Hier muss „Jemand von Außen“ hinzugezogen werden. Eine „Helikopterperspektive“ tut not. Damit nicht nur einzelne Bereiche „digital gestaltet“ werden, sondern solche Fragen beantwortet werden können:

„Wer sollen unsere Kunden sein?“
„Wie schaffen wir neue Märkte rund um die Megatrends?“
„Wie überwinden wir bisherige Grenzen?“
„Wie starten wir ein Start-up?“

Und etwas ketzerisch auch die Frage die vielleicht aktuell nicht jeder im Unternehmen beantworten kann: „Warum lohnt es sich überhaupt früh aus dem Bett aufzustehen?“

Am Ende steht eine kritische Auseinandersetzung mit der Daseinsberechtigung des Unternehmens.

Abb.: 2 Gründen eines Start-Ups

Es lohnt sich dabei der Blick auf den zukünftigen Traumzustand des Unternehmens. Ist dieser einmal gefunden, werden die dafür notwendigen Strategien gedacht bzw. die einzelnen Schritte rückwärts - vom Großen ins Kleine - denkbar.

Design Thinking ermöglicht dabei einen kreativen Problemlösungsansatz, der davon lebt, dass innerhalb multidisziplinärer Teams die Perspektiven eingenommen werden, die zukünftige Nutzer der Produkte bzw. Dienstleistungen mit hoher Wahrscheinlichkeit einnehmen werden.

Iteratives Vorgehen hat das Ziel, in jeder Schleife besser zu werden als beim vorherigen Versuch. Die mögliche Markterwartung gilt es zu validieren. „Digitale Validierung“ ermöglicht ein schnelles Feedback durch Kunden.

Ist das Produkt noch anzupassen? Sind die Dienstleistungen noch zu verfeinern?

Wie lassen sich die prognostizierten Markterwartungen besser erfüllen, im Idealfall sogar permanent übertreffen?. Was macht unser Unternehmen so einzigartig und warum lohnt sich der Weg zur Arbeit für unsere Mitarbeiter?

Was passiert, wenn Unternehmen vollstes Commitment durch alle Führungskräfte, Mitarbeiter und Teams erfährt und die Unternehmensziele in jeder Körperzelle der Weltverbesserer (alt: Mitarbeiter) positive Schwingungen erzeugen? Diese Unternehmen heben einfach ab – Umsatz, -Ertrags und -Wettbewerbstechnisch schaffen sie es raus aus idiotischen Branchenvergleichen hinein in die globale Alleinstellung – sie verschieben ganze Branchengesetze und lassen ehemalige Giganten der Branche von heute auf morgen verschwinden. Man sieht diese Zustände eben bei den Unternehmen die es verstanden haben analoges Engagement bei Mitarbeitern zu erzeugen und dabei das Momentum des digitalen Drives zu nutzen. Wachstum erfolgt, wenn einmal die Anfangshürden überwunden sind, dann eben exponentiell und nicht mehr nur linear.

Was Sie mitnehmen:

  • Erfolg beginnt im Kopf: die Wichtigkeit der mentalen Einstellung zur Digitalisierung
  • Digitalisierung: Umsetzen anstatt nur darüber zu sprechen.
  • Start-up Kultur kreieren: Das ideale Umfeld für Kreativität und Innovation.
  • Digitale Transformation in Unternehmen durch digitale Disruption: Wie gehen Sie mit Herausforderung und Chance zugleich um?

 

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SCMT Steinbeis Center of Management and Technology GmbH.
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