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08.11.2018 09:18

Digitale Transformation: was tun, wenn es konkret wird?

 

Die digitale Transformation ist kein neues Thema mehr und für sich genommen auch nicht mehr wirklich innovativ. Und auch Begriffe wie Internet of Things (IoT) oder Industrie 4.0 sind mittlerweile fester Bestandteil von manchem Stammtischgespräch. Die Anzahl von Onlineforen-Mitgliedern, die Berichte über solche Themen mit einem „Gefällt mir“ markieren, steigt viral. Aber wer ist mit diesen Themen warum erfolgreich? Und wer redet nur darüber, ohne von der Stelle zu kommen. Was gilt es zu beachten, wenn das eigene Unternehmen die digitale Transformation in die Ziele für das kommende Jahr oder gar in die Vision mit aufnimmt? Welche Bereiche sind gefordert und welche können … weiterschlafen …?

Generell sind die Anforderungen für nachhaltigen Erfolg nicht anders als bei allen anderen Projekten. Benötigt wird eine Strategie, die es dem Unternehmen zum einen ermöglicht, sich mit dem zu erreichenden Ziel von Mitbewerbern abzugrenzen. Da es mit der digitalen Transformation möglicherweise ganz neue Geschäftsfelder zu bearbeiten gilt, muss man sich im Vorfeld schon darüber im Klaren sein, dass die künftigen Mitbewerber eventuell nicht mehr die gleichen sind, wie das bisher der Fall war. Zum einen muss sichergestellt werden, dass man die richtigen Mitspieler im Team hat. Sind die Kolleginnen und Kollegen dazu bereit, sich mit dem Veränderungsprozess auszusetzen und damit unvoreingenommen umzugehen?

Die digitale Transformation hat in allen Unternehmen, die damit erfolgreich neue Produkte oder Dienstleistungen auf den Weg gebracht haben, eine massive Veränderung der Prozesse und der personellen Anforderungen eingeleitet. Ändert sich jedoch das Produkt, besteht die Gefahr, dass der bisher treue Kunde mit der Veränderung nichts anfangen kann. Eine zu eklatante Veränderung kann also den bisherigen Kunden zum Mitbewerber treiben, welcher weiterhin die alt bekannte, Qualität liefert, die dem bisherigen Kunden ausreicht. Zugleich generiert Veränderung das potentielle Risiko, dass auch der neue Markt das Produkt nicht annimmt und der vermeintlich neue Kunde den Bedarf gar nicht sieht.

Im Idealfall sieht eine belastbare Strategie deshalb vor, dass sowohl Kontinuität als auch die Veränderung gleichermaßen berücksichtigt werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich nicht gleichermaßen um beide Perspektiven kümmern: sechs Stunden am Tag für die Sicherstellung der Einnahmequelle zu verwenden und dann die restlichen zwei bis drei Stunden in die Kannibalisierung der bisher sicheren Einnahmequelle wird nicht funktionieren.

Erfolgreiche Unternehmen kümmern sich darum, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die bevorstehenden Veränderungen

vorzubereiten. Unternehmen, die das nicht tun, werden ihre Leistungsträger*innen früher oder später verlieren, weil diese sich neue Herausforderungen bei Firmen suchen, die ihnen diese Möglichkeit einräumen. Was zurückbleibt sind Mitarbeiter*innen, die sich mit radikalen Veränderungen (Disruption) schwer tun. Unternehmen müssen sich also ausreichend attraktiv positionieren, ohne dabei zugleich zum Konkurrenten eines Erlebnisparks zu mutieren, sofern sie nicht in genau dieser Branche unterwegs sind.

Europa – allen voran Deutschland - behandelt die digitale Transformation außerordentlich stiefmütterlich. Lösungen, die von Soft- und Hardwarelieferanten zur Unterstützung der produzierenden und dienstleistenden Unternehmen bereitgestellt werden, finden nur sehr langsam ihren Weg in die Unternehmen. Durch die globale Brille spielt Deutschland keine Rolle mehr. Die digitale (R)evolution findet an anderer Stelle statt. Es fehlt an geeignetem Fachpersonal, um die Veränderungen zu initiieren, sie zu etablieren. Aber Achtung: Geeignet ist nicht der Hochschulabsolvent mit Summa cum laude. Es geht um die Adaption der erforderlichen Kompetenz.

Viele Ansätze sind nur mit der Unterstützung einer für die neuen Herausforderung optimal aufgestellten EDV-Abteilung umsetzbar. Andere Ansätze benötigen ein grundlegendes Verständnis für Geschäftsprozesse. Beides Themen, die aus einer klassischen EDV-Abteilung einen innovative Informations-Management Bereich formen könnten … wenn der verantwortliche mit dieser Herausforderung umgehen kann. Das ist leider in vielen Unternehmen nicht der

Überhaupt ist die Rolle der internen EDV-Abteilung möglicherweise das größte Problem und der Hebel mit der größten Effizienz zugleich. Dazu benötigt es aber ein Verständnis für die Dinge, die in einem Unternehmen wirklich wichtig sind und die die eigenen Produkte von denen des Mitbewerbers differenzieren. Router und Server sind das sicherlich nicht…

Die Menschen in den Unternehmen müssen sich und ihre Verhaltensmuster ändern. Das unterscheidet Firmen, die mit einer digitalen Transformations-Roadmap erfolgreich sind. Das betrifft alle Fachbereiche und ganz besonders auch die Personalbereiche. Hier gilt es intelligente Anreizmodelle zu entwickeln, die über die Auswertung von Assessment-Tests hinausgehen. Ob jemand kreativ ist, ist abhängig vom Kontext, nicht vom ausgefüllten Fragebogen. Die richtigen Fragen zu stellen mit der erforderlichen Empathie bei gleichzeitigem Verständnis für die Strategie des Unternehmens ist ein Beispiel für ein Dreiecksverhältnis, dessen Beherrschung viele Personalreferenten niemals gelernt haben. Digitale Transformation ist also viel mehr als nur virtuelle Realität, das Zählen von Saatkörnern bei der Aussaat, pro-aktive Servicemodelle, 3D-Druck oder die Ausstattung von Kühlschränken mit Sensoren. Es ist eine neue Dimension der Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen gefragt, die so bisher noch nicht erforderlich war.

 

 

 

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